Tränengas gegen kurdische Flüchtlinge

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Während die Bereitschaft der Türkei zur Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Irak und aus Syrien im Ausland seit langem in hohen Tönen gelobt wird, kritisierten am Montag vor allem Politiker der Linkspartei in Deutschland Ankaras Politik im Zuge der jüngsten Zuspitzung scharf. Die Linken-Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel, die sich schon am Wochenende als eine der ersten westlichen Politikerinnen direkt aus dem türkisch-syrischen Grenzgebiet zu Wort gemeldet hatte, kritisierte vor allem die türkische Armee. Sie lasse fliehende Kurden aus Syrien nicht mehr ins Land. Sie habe selbst gesehen, wie die türkischen Streitkräfte Zelte und Nahrungsmittel (für die Flüchtlinge) beschlagnahmt hätten. Sie sei auch Zeugin gewesen, wie gegen die zu Hilfe eilende Dorfbevölkerung auf türkischer Seite Tränengas eingesetzt worden sei. „Die Grenzen sind bei weitem nicht für die kurdischen Flüchtlinge geöffnet worden, wie dies offiziell zugesagt worden ist“, sagte die Politikerin.“

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