Linke unterstützt Forderungen der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst

Heike Hänsel, Tübinger Bundestagsabgeordnete der LINKEN erklärt anlässlich der Warnstreiks im Öffentlichen Dienst: „Die Forderungen der Gewerkschaft ver.di nach 6% mehr Lohn, mindestens 200 Euro pro Monat sowie 100 Euro mehr für Auszubildende sind mehr als berechtigt. Die Arbeitgeber von Bund und Kommunen müssen ihre Blockadehaltung aufgeben und sich bewegen!“

Hänsel weiter: „Die Kommunen in Baden-Württemberg haben im letzten Jahr zum zweiten Mal in Folge fast eine Milliarde Euro Überschuss. Die hohen Steuereinnahmen der letzten Jahre müssen endlich auch bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst ankommen. Während Mietpreise und Lebenshaltungskosten in Kommunen immer weiter steigen, stagnieren die Löhne der Beschäftigten seit Jahren. In allen Bereichen kommunaler Verwaltungen herrscht ein Mangel an Fachkräften. Gerade bei Erzieherinnen müssen die Löhne angehoben werden, damit dieser Beruf auch finanziell wieder attraktiver wird. Schon in der Ausbildung muss die Vergütung deutlich steigen, damit wieder mehr junge Menschen in die Ausbildung gehen und die hohen Abbrecherzahlen, die mit niedrigem Verdienst zusammenhängen, gesenkt werden.“

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