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Gruppenfoto von Berlinfahrt

Solidarität mit den Beschäftigten in Kilchberg

Solidaritätsschreiben, Heike Hänsel, MdB Tübingen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Kreistagsfraktion DIE LINKE Tübingen und Gemeinderatsfraktion DIE LINKE Tübingen

Sehr geehrter Betriebsratsvorsitzender Ismayil Arslan,

liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

wir möchte euch hiermit ausdrücklich unsere Solidarität für die Beschäftigten des Siemenswerks Kilchberg zusichern, genauso wie unsere Unterstützung für euren Einsatz um den Erhalt der Arbeitsplätze im Werk Kilchberg. Die LINKE in Tübingen lehnt die geplante Verlagerung über der Hälfte der Kilchberger Werksplätze vehement ab und fordert den Gemeinderat und Herrn Oberbürgermeister Palmer hiermit dazu auf, sich für die Stärkung des Wirtschaftsstandorts und den Erhalt der Arbeitsplätze in Kilchberg einzusetzen. Gleichzeitig haben wir auch die Geschäftsleitung von Siemens dazu aufgefordert, die Entscheidung zu überdenken und von der geplanten Verlagerung Abstand zu nehmen.

Es darf nicht sein, dass Siemens regelmäßig die eigenen Gewinnprognosen übertrifft und die eigene Führungsetage mit Millionengehältern versorgt, während gleichzeitig die Belegschaft das Nachsehen hat. Die angekündigte Verlagerung ist die Kehrseite eben dieser Millionengehälter und Dividenden.

Wir fordern mehr betriebliche Mitbestimmung der abhängig Beschäftigten. Diese erwirtschaften nicht nur den Reichtum, den die Vorstandsetagen verwalten, sie verfügen auch über die Fachkenntnis Produktion vor Ort zu optimieren. Es ist uns unverständlich, dass Vorschläge zur Optimierung von Seiten der Beschäftigten und des Betriebsrats, mit deren Umsetzung der Produktionsstandort Kilchberg langfristig gesichert werden könnte, von der Konzernführung ignoriert werden und stattdessen die gesamte Montage nach Tschechien verlagert werden soll.

Solidarische Grüße,

Heike Hänsel, MdB, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Fraktion DIE LINKE im Kreistag Tübingen

Fraktion DIE LINKE im Gemeinderat Tübingen

Fotos von Berlinreise 19.2.17-22.2.17

Fluchtursachen bekämpfen bedeutet Rüstungsexporte stoppen

Wasserveranstaltung in Rottenburg

Mehr Personal in Pflege und Gesundheit

Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag referierte im Gemeindehaus Lamm auf Einladung der Tübinger Bundestagsabgeordneten Heike Hänsel und des Kreisverbandes der Linken vor gut 30 Interessierten zum Thema: „Mehr Personal in Pflege und Gesundheit“. Zuvor informierte sich Pia Zimmermann im Pauline-Krone-Heim in einem Gespräch mit Geschäftsführung und Betriebsrat über die dortige Situation und traf anschließend Vertreter der Unabhängigen Patientenvertretung am Uniklinikum Tübingen.

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Bartsch fordert Wiederherstellung des Sozialstaats

Die Tübinger Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel und Stadträtin Gerlinde Strasdeit freuten sich mit Dietmar Bartsch den Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und Spitzenkandidaten der LINKEN zur Bundestagswahl in Tübingen begrüßen zu dürfen. Er läutete das Wahljahr im mit knapp 200 Gästen, darunter zahlreiche Vertreter aus Parteien, Gewerkschaften und Sozialverbänden, voll besetzten Saal der Aula Uhlandstraße mit seiner mit viel Applaus aufgenommenen Neujahrsrede ein.
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Fotos zum Neujahrsempfang 2017 in Ulm

Reichtum umverteilen

Das Vermögender acht reichsten Männer der Welt ist so groß wie das Vermögen der gesamten ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung; in Deutschland haben 36 Personen so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte. So der Oxfam-Bericht anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos. Dieses Ausmaß an Ungleichheit gefährdet unsere Demokratie, es fördert Politikverdrossenheit und ist der ideale Nährboden für rechte Bewegungen. Diese Verhältnisse sind aber nicht vom Himmel gefallen, sie sind das Ergebnis jahrzehntelanger neoliberaler Politik, unter anderem mit der Agenda 2010. Die Linke will kein „Weiter so!“. Soziale Gerechtigkeit muss das zentrale Thema dieses Wahljahres sein, dazu wollen wir beitragen mit unserem Programm.
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Das Unrecht bleibt

Kommentar von Heike Hänsel zur Begnadigung der Whistleblowerin Chelsea Manning in den USA

Natürlich ist die Haftverkürzung für die US-Whistleblowerin Chelsea Manning eine gute Nachricht: für die Betroffene selbst und für die Bewegung, die sich mit Hilfe der Publikation vertraulicher Daten gegen Staatsverbrechen einsetzt. Eine gute Nachricht ist auch, dass sich unter den gut 270 Profiteuren der Massenbegnadigung wenige Tage vor Ende der Amtszeit von Obama der Unabhängigkeitsaktivist Oscar López Rivera aus Puerto Rico befindet. Er war seit über 35 Jahren in den USA politischer Gefangener.
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