Archiv für Türkei

Türkei: Neue Hoffnung für Tolu und Yücel

Heike Hänsel war dabei, als am 11. Oktober der Prozess gegen die Journalistin Mesale Tolu eröffnet wurde. Hänsel, die für die Linkspartei im Bundestag sitzt, reiste damals als Beobachterin nach Istanbul – und wurde Zeugin einer „Machtdemonstration, auch gegen Deutschland“, wie sie sagt.

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https://www.zdf.de/nachrichten/heute/neue-hoffnung-fuer-mesale-tolu-und-deniz-yuecel-100.html

In Geiselhaft

Frau Hänsel, wie haben Sie den Prozess gegen Meşale Tolu erlebt?

Der Prozess fand unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Selbst im Gerichtssaal gab es Polizei und Militär. Von einem rechtsstaatlichen Verfahren kann keine Rede sein, es ist eindeutig ein politischer Prozess, die Anklage ist völlig konstruiert und ohne reale Beweise. Auch die Anwälte haben dies mehr als deutlich dargestellt. Auch der leitende Richter war befangen, er war gleichzeitig Haftrichter, der die Haft für Meşale Tolu und Deniz Yücel angeordnet hat.

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https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/343/in-geiselhaft-4680.html

Linke fordern mehr Solidarität für Tolu

Bei der wöchentlichen Demonstration für die Freilassung Tolus am Freitagabend sprach auch die Linken-Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel. Die Politikerin, die den Prozessauftakt in der vergangenen Woche vor Ort beobachtet hatte, will die deutsche Botschaft in der Türkei bitten, auf die Übergriffe gegen Journalisten und Juristen zu reagieren. Weiter sagte Hänsel, dass durch weitere Solidaritäts-Aktionen der Druck auf die Bundesregierung, sich stärker für die Inhaftierten einzusetzen, erhöht werde.

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http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Linke-fordern-mehr-Solidaritaet-fuer-Tolu-_arid,10756577_toid,351.html

Deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu muss in türkischer Haft ­verbleiben

Interview in junge Welt, 13.10.2017

Am Mittwoch wurde der Prozess gegen die deutsche Übersetzerin und Journalistin Mesale Tolu eröffnet, die in der Türkei inhaftiert ist und der die Mitgliedschaft in der Marxistisch-Leninistischen Kommunistischen Partei, MLKP, vorgeworfen wird. Die ist in der Türkei als Terrororganisation verboten. Das war kein Haftprüfungstermin, trotzdem wurde die Frage der Freilassung behandelt. Wie ist der Termin, an dem auch gegen 17 Mitangeklagte verhandelt wurde, abgelaufen?

Es waren zwei Prozesstage angesetzt. Die Verteidiger haben – aufgrund der dünnen Beweislage und der konstruierten Anklage – auch Antrag auf Haftentlassung gestellt. Dabei geht es erst mal um eine vorläufige Haftverschonung. Das haben die Richter – etwas überraschend – schon am Mittwoch entschieden, wir haben frühestens am Donnerstag mit einem Richterspruch gerechnet: Von den 18 Angeklagten wurden acht freigelassen, sechs mussten in Haft verbleiben. Vier waren ohnehin nicht in Untersuchungshaft.

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https://www.jungewelt.de/artikel/319872.das-ist-eine-kriminalisierung-linker-aktivisten.html

Türkei: Prozess gegen deutsche Journalistin Mesale Tolu

Quelle: Deutsche Welle

Mesale Tolu als erste der inhaftierten Deutschen in der Türkei vor Gericht

Die Linken-Fraktionsvize Heike Hänsel, die nach eigenen Angaben die Verhandlung als einzige Bundestagsabgeordnete vor Ort beobachtete, bezeichnete das Verfahren gegen Tolu als „Schauprozess“. Sie forderte die Bundesregierung auf, den Druck auf den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan zu erhöhen.

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http://www.tagesschau.de/ausland/tolu-prozess-103.html

MdB Hänsel über Mesale-Tolu-Prozess

Die deutsche Journalistin Mesale Tolu muss in türkischer Haft bleiben. Das zuständige Gericht hat für sie und fünf weitere Angeklagte die Untersuchungshaft verlängert. Als einzige Bundestagsabgeordnete beobachtet Heike Hänsel von der Linken den Prozess gegen Tolu. Im Deutschlandfunk Kultur erneuerte sie ihre Vorwürfe gegen die türkische Justiz: Das Verfahren gegen Tolu sei ein politischer Schauprozess mit einer konstruierten Anklage, sagte Hänsel. Sie fordert deswegen „deutlich mehr politischen Druck“ von der Bundesregierung auf die Türkei, damit die „deutschen Geiseln“ freigelassen werden.

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http://www.deutschlandfunkkultur.de/…

Heike Hänsel in Türkei bei Prozess gegen Ulmer Journalistin Mesale Tolu

Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag, Heike Hänsel, wird von 11.-12. Oktober 2017 an dem Prozess gegen die deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu aus Ulm als Beobachterin teilnehmen. Mesale Tolu gehört zu 18 Angeklagten, denen der Prozess wegen angeblicher Terrorpropaganda gemacht wird. Sie sitzt seit Ende April gemeinsam mit ihrem zweijärigen Sohn in Haft. Der Prozess wird im Gefängnis Silivri stattfinden.
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Erdogan-Auftritt in Deutschland verbieten

„Die Bundesregierung muss jeden Propagandaauftritt des türkischen Präsidenten Erdogan vor seinen Anhängern in Deutschland verbieten. Für Hassreden und Hetze des Despoten gegen Andersdenkende darf es hierzulande in keiner Halle, in keiner Arena Platz geben. Die Bundesregierung darf die Verantwortung nicht wieder auf Kommunen und Feuerwehren abschieben, sondern muss Erdogan selbst stoppen“, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.

Hänsel weiter: „Notwendig ist ein Kurswechsel in der deutschen Türkei-Politik. Die Bundesregierung darf Erdogan nicht länger unterstützen. Sie muss sich für einen Stopp der EU-Beitrittsgespräche mit Ankara einsetzen. Nur so können die jährlich 630 Millionen Euro Hilfsgelder an den Despoten eingefroren werden. Die Kooperation der deutschen Sicherheitsbehörden mit Erdogans Polizei und Geheimdienst darf nicht fortgeführt werden. Die Bundesregierung muss Erdogans Spitzelnetzwerk in Deutschland zerschlagen und seine Agenten umgehend ausweisen.“

Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 29.06.: Auftrittsverbot für Erdoğan

Bericht der Schwäbischen vom 29.06.: Bundesregierung verbietet Erdogan-Auftritt

Landesregierung muss Zusammenarbeit mit Erdogans verlängertem Arm „Ditib“ beenden

Heike Hänsel, Tübinger Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, kritisiert die Zusammenarbeit der baden-württembergischen Landesregierung mit dem Islam-Dachverband Ditib anlässlich der heutigen ersten Tagung des „Runden Tischs der Religionen“:

„Der Ditib-Verband wird aus der Türkei gesteuert und finanziert, seine Imame sind türkische Staatsbeamte, die als verlängerter Arm des Autokraten Erdogan in Deutschland Einfluss nehmen. Derzeit ermittelt die Generalbundesstaatsanwaltschaft gegen Ditib-Imame, die türkische Oppositionelle in Deutschland ausspioniert haben. Mit Ditib werden antidemokratisch-fundamentalislamische Orientierungen ge- und befördert. Ein solcher Verband darf nicht zu einem Runden Tisch mit Religionsverbänden eingeladen werden. Stattdessen muss Innenminister Strobl die von den Bespitzelungen betroffenen Personen umfassend über die von Ditib erstellten Listen von Oppositionellen informieren!“