Bewerbung für die Landesliste der PDS Baden-Württemberg bei der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag

Sonntag, Juli 2005
Bewerbung für die Landesliste der PDS Baden-Württemberg bei der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag

Heike Hänsel

Wir brauchen dringend eine politische Kraft, die gegen den Abbau erkämpfter Grundrechte und sozialer Rechte der „Allparteienkoalition“ im Bundestag eintritt, dazu kann das Bündnis von PDS und Wahlalternative beitragen. Ich unterstütze diesen Entschluss und möchte mit meiner Kandidatur aktiv zur politischen Breite dieses Bündnisses beitragen.
Machen wir diese Bundestagswahl zur Abstimmung über die neoliberale Ausrichtung unseres Zusammenlebens, als Teil einer weltweiten Bewegung, die immer größer wird. Lassen wir es nicht zu, dass der Kapitalismus das letzte Wort in der Geschichte hat. Eine andere Politik ist möglich – globalisieren wir die Solidarität!

Bereits mehrmals habe ich bei Bundestagswahlen und Kommunalwahlen für die PDS kandidiert, da es für mich wichtig war und ist, eine progressive Partei als „Kooperationspartnerin“ der sozialen Bewegungen in den Parlamenten zu haben, um gemeinsam den Widerstand gegen Krieg, Militarisierung und neoliberale Angriffe auf zentrale Lebensbereiche der Menschen zu organisieren – sowohl auf nationalstaatlicher, europäischer als auch internationaler Ebene. Meine Kandidatur verstehe ich als einen Brückenschlag zwischen parlamentarischer und außerparlamentarischer Arbeit. Ich bewerbe mich für einen aussichtsreichen Listenplatz für die kommende Bundestagswahl 2005.

Zu meiner Person:
Jahrgang 1966, aufgewachsen in Württemberg und Baden, Wohnort Tübingen, ausgebildete Ernährungswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Welternährung/Ernährung in Entwicklungsländern. Beruflich arbeite ich bei der Tübinger Gesellschaft Kultur des Friedens, zuständig für Projektkoordination und Öffentlichkeitsarbeit.

Seit meinem 20. Lebensjahr engagiere ich mich außerparlamentarisch gegen Krieg und neoliberale Globalisierung. Durch mein Studium habe ich mich mit entwicklungspolitischen Fragen und internationaler Politik beschäftigt. Im Rahmen dieses politischen Engagements war ich in zahlreichen Ländern und Krisenregionen unterwegs, u.a. in Lateinamerika, im ehemaligen Jugoslawien und im Irak. Mehrmals war ich für die OSZE für die Vorbereitung und Durchführung von Wahlen in Bosnien-Herzegowina zuständig. Zuletzt habe ich mich 2003 an der Durchführung internationaler Friedensdelegationen mit Künstler/innen (u.a. mit Konstantin Wecker) in den Irak und zur UNO nach New York beteiligt. Zur Zeit engagiere ich mich für den Aufbau einer „Kultur- und Solidaritätsbrücke“ zu den Menschen im Irak.
Ich bin in verschiedenen friedenspolitischen Netzwerken aktiv und bei Attac Stuttgart. 2002/2003 war ich Mitglied des Koordinierungskreises von Attac Deutschland und habe an verschiedenen europäischen Sozialforen mitgewirkt. Seit 2004 bin ich Sprecherin der EU-AG von Attac Deutschland.

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