Adventsaktion für gute Arbeitsbedingungen im Einzelhandel

Mitglieder des Tübinger Kreisverbandes der Linken, darunter die Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel und Stadträtin Gerlinde Strasdeit, waren am Freitag, 13. Dezember 2013, von 16 bis 18 Uhr in Tübinger Einzelhandelsgeschäften unterwegs und verteilten an die Verkäuferinnen Schokolade. „Mit dieser kleinen Aufmerksamkeit wollen wir gegenüber den Verkäuferinnen unseren Respekt für ihre Arbeit zum Ausdruck bringen,“ so Gerlinde Strasdeit vom Kreisvorstand:

„Im Einzelhandel arbeiten besonders viele Frauen und die Arbeitsbedingungen sind meistens schlecht: Befristete Arbeitsverträge, erzwungene Teilzeit und oft geht es nur um einen Hungerlohn.

Wir sind froh, dass jetzt wenigstens die Beschäftigten, die in einem Tarifvertrag arbeiten, die Angriffe der Arbeitgeber abwehren konnten. Aber dieser Tarifvertrag muss für allgemein verbindlich erklärt werden, denn zu wenige werden von diesem Tarifvertrag geschützt. Wir brauchen auch schnell den gesetzlichen und flächendeckenden Mindestlohn.

Oft verdienen Verkäuferinnen so wenig, dass sie noch mit Hartz IV aufstocken müssen. Man muss sich das mal vorstellen,“ empört sich Strasdeit „da macht der Handel fast 21 Milliarden Gewinn und lässt sich auch noch die Löhne der Mitarbeiterinnen vom Steuerzahler subventionieren. So was muss verboten werden.“

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