CELAC Gipfel strebt Zone des Friedens in der Region an

Heike Hänsel MdB, Foto: Alexander Gonschior„Am 28. und 29. Januar trafen sich alle Regierungschefs des lateinamerikanischen Kontinents zum Zweiten CELAC-Gipfel in Havanna. Es wird deutlich, dass trotz unterschiedlicher politischer Regierungskonzepte eine respektvolle Zusammenarbeit auf dem amerikanischen Kontinent möglich ist. Der einjährige CELAC-Vorsitz Kubas hat zudem gezeigt, dass Kuba ein politisch wichtiger und inspirierender Partner auf internationaler Ebene und die immer noch andauernde US-Blockade mehr als anachronistisch ist. Die CELAC-Mitgliedsstaaten sind nicht gewillt diesen völkerrechtswidrigen Akt gegen die kubanische Bevölkerung hinzunehmen“, erklärt Heike Hänsel entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Hänsel weiter:

„Im Rahmen der einjährigen CELAC-Präsidentschaft Kubas wurde die selbstbestimmte politische und wirtschaftliche Entwicklung auf dem lateinamerikanischen Kontinent und in der Karibik gefestigt und Bedingungen geschaffen, die eine politische Lösung des 50jährigen internen bewaffneten Konfliktes in Kolumbien ermöglichen.

DIE LINKE begrüßt die von den Mitgliedsstaaten der CELAC beschlossene „Erklärung von Havanna“, die sich die Armutsbekämpfung, die Konsolidierung der Bank des Südens, die Gründung einer großen lateinamerikanische Ölgesellschaft, sowie die Einrichtung einer „Zone des Friedens“ in der Region vornimmt.

Kommentare sind geschlossen.