Öffentlicher Dienst: Hänsel unterstützt Forderungen der Gewerkschaften

Die Tübinger Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel (DIE LINKE) unterstützt die Gewerkschaften ver.di und GEW in ihren Forderungen zur aktuellen Tarifrunde des Öffentlichen Dienstes. Dazu erklärt Heike Hänsel:
„Gute öffentliche Dienstleistungen brauchen auch gute Löhne und eine vernünftige Absicherung. Die Tarifrunden der letzten 15 Jahre haben nicht einmal mit den Produktivitäts- und Preissteigerungen Schritt gehalten. Die öffentlich Beschäftigten aber leisten für unsere Gesellschaft eine immens wichtige Arbeit. Es ist beschämend, dass die Arbeit von ErzieherInnen, Krankenschwestern und -pflegern, Feuerwehrleuten und vielen mehr in diesem Land so schlecht entlohnt wird. Insbesondere auch angesichts des am 21. März bevorstehenden „equal-pay-day“. Viele öffentliche Dienstleistungen sind Arbeitsbereiche mit einem besonders hohen Frauenanteil. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen ist um 22 Prozent niedriger als der von Männern und dies liegt insbesondere auch an der schlechten Entlohnung im Öffentlichen Dienst.“
„Die Arbeitgeberseite hat bisher kein Verhandlungsangebot vorgelegt und sprach von „maßlosen Forderungen“. Dies zeigt nur welch geringen Stellenwert ein guter Lohn und eine gute soziale Absicherung, entgegen aller letztjährigen Wahlkampfversprechen, bei SPD und CDU/CSU haben. Ich wünsche den Beschäftigten, dass es ihnen gelingt ihre angemessenen Forderungen durchzusetzen, sowie viel Kraft und Erfolg bei der Durchführung der Warnstreiks. Eine Vielzahl gut organisierter und kämpferischer Warnstreiks im ganzen Bundesgebiet sind die Grundlage dafür, dass sich die Arbeitgeber überhaupt erst bewegen werden.“

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