Geflüchtetencamp Kara Tepe

Fragestunde im Deutschen Bundestag am 4. November 2020

Frage 74 der Abgeordneten Heike Hänsel

Frage: Wie will die Bundesregierung dazu beitragen, dass die in Lesbos im neuen EU-Camp Kara Tepe untergebrachten Menschen bessere Lebensbedingungen erhalten (https://www.jetzt.de/politik/gefluechtete-auf-lesbos-die-situation-im-ersatzlager-kara-tepe)?

Antwort:

Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 17 und 19 auf die Kleine Anfrage 19/23530 der Fraktion DIE LINKE., die am 3. November 2020 versandt wurde, verwiesen:

„Nach den Bränden in der Nacht vom 8. auf den 9. September 2020 im griechischen Aufnahmelager Moria auf der Insel Lesbos hat die Europäische Kommission bei der Generaldirektion Migration und Inneres eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um gemeinsam mit den griechischen Behörden ein Pilotprojekt für eine neue Aufnahmeeinrichtung auf Lesbos durchzuführen, die als Modell für andere Aufnahmezentren in Griechenland dienen soll. Die neue Einrichtung soll gemeinsam von der Europäischen Kommission und den griechischen Behörden betrieben werden.

Die Bundesregierung hat ihre volle Unterstützung zugesagt. Auf Anfrage der Europäischen Kommission wurden zwei Kontaktpersonen für das genannte Projekt auf Lesbos benannt sowie zwei Experten des Technischen Hilfswerks für ein internationales Expertenteam zur Erkundung möglicher Standorte entsandt.“

Die Bundesregierung steht zur weiteren Unterstützung bereit und befindet sich im engen Austausch mit den griechischen Behörden und der Europäischen Kommission.

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