Termine

Onlineveranstaltung zum Atomwaffenverbotsvertrag

Heike Hänsel MdB, DIE LINKE Kreisverband Tübingen und LAG Frieden laden herzlich ein:

„Atomwaffenverbotsvertrag tritt in Kraft – Deutschland fehlt – wie weiter?“

Freitag, 22. Januar 2021, 19 Uhr, www.fb.com/heikehaenselmdb

Mit Andreas Zumach (UNO-Korrespondent der taz in Genf), Arailym Kubayeva (ICAN Deutschland), Claudia Haydt (LAG Frieden der Linken Ba-Wü, IMI Tübingen)

Moderation: Heike Hänsel MdB, Leiterin des Arbeitskreises Außenpolitik und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Am 22. Januar tritt der Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft, dies ist ein historischer Meilenstein auf dem Weg zu einer Welt ohne Atomwaffen. 122 UN-Staaten haben den Vertrag unterzeichnet und mittlerweile 50 ratifiziert. Deutschland gehört bisher leider nicht dazu. Die Stadt Tübingen hat als eine von 15 Kommunen den Städteappell von ICAN unterzeichnet. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Wie geht es nun nach Inkrafttreten des Vertrages weiter, wie verhalten sich die Atommächte, wie kann die Kampagne von ICAN weitergehen, was macht der Bundestag hinsichtlich der ablehnenden Haltung der Bundesregierung? Dies wollen wir mit unseren Gästen diskutieren, dazu sind Sie herzlich eingeladen!


Neujahrsempfang in Schwäbisch Gmünd

Livestream: www.facebook.com/christianzeeb.dielinke


Friedenspolitischer Ratschlag 2021

https://www.facebook.com/dielinke.bw/

https://www.freeassange.eu/live


Kohlebergbau in Kolumbien und die Energiepolitik Deutschlands

Donnerstag, 3. Dezember 2020 um 19 Uhr auf zoom

Anmeldung bis 2.12.: https://frama.link/Anmeldung_Registro

Vortrag: Lerber Dimas: „Kohleabbau und Menschenrechtsverletzungen im Cerrejón/ Nordosten Kolumbiens“ (Spanisch mit Übersetzung)

Lerber Dimas ist Dozent für Anthropologie an der Universidad de la Guajira und forscht zu urbaner Gewalt und organisierter Kriminalität im Norden Kolumbiens.

Inputs: Dr. Nora Braun (Uni Tübingen), Heike Hänsel MdB (DIE LINKE), Stefan Ofteringer (Misereor): Wie ist der aktuelle Stand im Friedensprozess? Welche Rolle spielt die Kohle aus Kolumbien für die deutsche bzw. regionale Energieversorgung?

Moderation: Alejandro Pacheco (Ökumenisches Büro München) und Birgit Hoinle (Pensamiento Latino)



Gemeinsame Sicherheit in Europa – ein Traum?

45 Jahre nach Helsinki, 30 Jahre nach Paris und 2+4-Vertrag – eine Bestandsaufnahme

Freitag, 6. November 2020, 14 bis 16 Uhr

Onlineveranstaltung

Vor 45 Jahren begann mit der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) und der Schlussakte von Helsinki ein Verhandlungsprozess zwischen Ost und West, in dem die friedliche Koexistenz von Staaten unterschiedlicher Orientierung festgeschrieben wurde. Das war der Anfang einer hoffnungsvollen Phase der Entspannung und der Zusammenarbeit in Europa. 1990 bekräftigte die Charta von Paris der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) diese Entwicklung.

Damals – vor 30 Jahren – schien die Etablierung eines Systems gemeinsamer Sicherheit in Europa, das »Gemeinsame Haus Europa«, auf der Tagesordnung zu stehen. Dies sei das außenpolitische Vermächtnis der deutschen Einheit, hieß es. Welche Konzepte, Pläne und Hoffnungen für das neue Europa gab es damals, und was ist aus ihnen geworden?

Heute stehen sich weltweit wieder Staaten unterschiedlichster Ausrichtung gegenüber – Verträge werden zerrissen, es wird wieder sanktioniert und boykottiert, es besteht die Gefahr eines neuen Kalten Krieges. Welche Wege müssten beschritten werden, um die derzeitigen Spannungen in der Sicherheitsarchitektur Europas und der Welt wieder abbauen, Dialog wieder aufnehmen, Entspannung und Abrüstung verwirklichen zu können?

Die LINKE. im Bundestag hat prominente Experten und Zeitzeugen eingeladen, darüber zu diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

PROGRAMM

14.00 Uhr Eröffnung und Einführung

Heike Hänsel, MdB

Leiterin des Arbeitskreises »Internationale Politik« und Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

14.20 Uhr Podiumsdiskussion und Fragen aus dem Publikum

Frank Elbe

1987 – 1992 Bürochef von Hans-Dietrich Genscher, Leiter des Planungsstabes des Auswärtigen Amtes, 1993 – 2005 deutscher Botschafter in Indien, Japan, Polen und der Schweiz

Hans-Jürgen Misselwitz

von März bis September 1990 für die SPD Parlamentarischer Staatssekretär im DDR-Außenministerium, Leiter der DDR-Delegation bei den 2+4-Verhandlungen

Dr. Hans Modrow

DDR-Ministerpräsident 1989/90, Vorsitzender des Ältestenrates der Partei Die LINKE

Dr. Gregor Gysi, MdB

Ehemaliger Fraktionsvorsitzender der PDS in der Volkskammer der DDR sowie von PDS und DIE LINKE. im Bundestag, Sprecher für Außenpolitik der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Moderation:

Dr. Alexander S. Neu, MdB

Obmann im Verteidigungsausschuss und Beauftragter für Osteuropa der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

15.50 Uhr Zusammenfassung

Heike Hänsel, MdB

+++ Eine Anmeldung ist namentlich mit Angabe der E-Mail-Adresse bis zum 3. November 2020 über unsere Homepage https://www.linksfraktion.de/termine oder per E-Mail an veranstaltung@linksfraktion.de mit dem Betreff »Sicherheit in Europa« erforderlich.

Für die Teilnahme an der Videokonferenz ist die Installation der Videosoftware alfaview erforderlich: https://alfaview.com/de/download/.

Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten Sie die Zugangsdaten und weitere Informationen. +++



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