Termine

Diskussionsveranstaltung: „Krieg. Macht. Armut. Klima. Flucht.“

Freitag, 13. Juli 2018, 20 Uhr, Tübingen, Gemeindehaus Lamm, Am Markt 7

Auftakt zur Friedensstadtwoche:

Diskussionsveranstaltung zur Überwindung von Fluchtursachen. Eingeladen sind die Tübinger Bundestagsabgeordneten sowie Vertreter/Innen von Friedens- und Flüchtlingsinitiativen.


Kundgebung und Aktion: Keine Festung Europa

Samstag, 14. Juli 2018, 12 Uhr, Tübingen, Holzmarkt

Kundgebung und Aktion

  • Keine Festung Europa
  • Nein zum inhumanen „Asylkompromiss“
  • Stopp der Kriminalisierung von Seenotrettung!

Die toten Flüchtlinge klagen an. Die aktuellen Gesetze zur “ Fluchtabwehr, Ausgrenzung und Abschiebung “ sind

gegen die Menschlichkeit gerichtet. Seenotretter und Flüchtlinge werden kriminalisiert- nicht die Verursacher von Flucht.

Warum mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht sind (Krieg, Armut, Klimazerstörung, Menschenrechtsverletzung) wurden auf dem jüngsten EU-Gipfel kaum thematisiert. Statt sich über eine grundsätzlich solidarische Politik zur Überwindung dieser Fluchtursachen zu verständigen, sollen die Flüchtlinge mit polizeilichen und militärischen Massnahmen von Europa abgehalten werden.

Deshalb laden wir zu einer Solidaritätskundgebung mit Musik und Aktion am 14. Juli 2018, (Jahrestag der französischen Revolution) um 12 Uhr auf den Holzmarkt Tübingen mit dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Wertheimer, Henning Zierock, Gesellschaft Kultur des Friedens, Markus Groda, Aktivist der Seenotrettung und Vertreter/Innen aus der Friedens-und Flüchtlingsbewegung.

Anschließend gibt es eine öffentliche Debatte, ein „Bürger*Innen Parlament“ zu der Überwindung der Fluchtursachen, an der sich alle Interessierten beteiligen können.

Wir rufen alle auf die viel beschworen historischen europäischen Werte „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ zu verteidigen und die Stimme für die Menschenrechte, Menschlichkeit und Menschenwürde zu erheben.


Demonstration: „Kein NATO-Logistik-Kommando in Ulm!“

Samstag, 21. Juli 2018, 13 Uhr, Ulm, Haupttor der Wilhelmsburg-Kaserne, Stuttgarter Str. 199

21.7. Demo „Kein NATO-Logistik-Kommando in Ulm!“


Die Stimme des Widerstands in Honduras: Karla Lara: Acordamos vivir cantando

Samstag, 21. Juli 2018, 20 Uhr, Tübingen, Sudhaus, Biergarten, Hechinger Str. 203

„Unsere Körper treffen sich und beschließen zu leben. So wie es die zapatistischen Frauen vor kurzem bei ihrem Treffen formulierten: Wir beschließen zu leben und da Leben Kampf ist, beschließen wir zu kämpfen. Und da wir singen um zu kämpfen und kämpfen um zu singen, beschließen wir singend zu leben!!“ Karla Lara, im März 2018 – zur bevorstehenden Tour in Deutschland
Karla Lara tritt mit ihrem Pianisten Jose Antonio Velasquez in mehreren deutschen Städten auf, mit dem sie bereits seit 2007 zusammenarbeitet. Die Sängerin und Feministin gilt in ihrem Heimatland Honduras als Stimme des Widerstands. Seit 2004, als sie sich für ein Leben als Sängerin entschied, hat sie vier CDs produziert.

Ihre Texte sind inspiriert von den zivilgesellschaftlichen Widerstandsaktionen in ihrem Heimatland: gegen Korruption, gegen Landraub und Vertreibung, gegen den neoliberalen Ausverkauf vor allem indigenen Gemeindelandes. Sie war eine enge Freundin der 2016 von Auftragskillern ermordeten Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres und hatte schon vor dem Mord die Ballade des Widerstandes gegen das auf Gemeindeland der Lencas geplante Wasserkraftwerk geschrieben und intoniert. Dieses Stück „Que corra el rio“ (Der Fluss möge fließen) hat sie nach der Ermordung ihrer Freundin Berta gewidmet. Es gehört zum Programm ihrer Rundreise. Ihre Texte erzählen auch von den Hoffnungen der Menschen.

Mit ihrer großartigen Stimme und ihren humorvollen direkten Ansprache tritt sie auf der Bühne des Nationaltheaters von Tegucigalpa genauso auf wie auf einer provisorischen Bühne während einer Protestkundgebung.

Zur Situation in Honduras spricht die Journalistin Erika Harzer mit Karla Lara und Heike Hänsel MdB (DIE LINKE).

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt: 5 Euro (nur Abendkasse)

Veranstalter: Heike Hänsel MdB, Gesellschaft Kultur des Friedens und attac Tübingen

Das Konzert findet im Rahmen der Friedensstadtwoche Tübingen statt.


Reise in den Herbst

Dienstag, 24. Juli 2018, 20 Uhr, Tübingen, Schlatterhaus, Österbergstr. 2

Dokumentarfilm (ca. 140 min., 2017) und Gespräch mit dem Regisseur Martin Keßler

Der Trailer zum aktuellen Dokumentarfilm.

Das Video zeigt Auschnitte aus dem aktuellen Dokumentarfilm „Reise in den Herbst – alles wie gehabt oder Zeitenwende?“.

„Reise in den Herbst“ startet zu Beginn des Jahres 2017. Eines Jahres mit richtungsweisenden Wahlen. In den Niederlanden, Frankreich, Deutschland. Und in dem sich viele fragen: Erleben wir jetzt auch in Europa und Deutschland den Durchmarsch der Rechtspopulisten? Schlammschlachten auf niedrigstem Niveau? In denen Fremde, Flüchtlinge als Sündenböcke dienen. Um von den eigentlichen Fragen abzulenken?: Nach den Ursachen des Vertrauensverlustes in etablierte Parteien und Institutionen. Und wie man dem begegnen soll. Ist das „alte System“, gar der Kapitalismus, am Ende? Und was kommt danach?
Auf der Suche nach Antworten reisen wir quer durch Deutschland. Wir sprechen mit „einfachen Leuten“, die ihre Miete kaum noch zahlen können. Mit dem Schweizer Soziologen Jean Ziegler und mit Opel – Arbeitern, deren Fabrik platt gemacht wurde und die vor der Übernahme durch den französischen PSA – Konzern stehen. Wir treffen Andreas Ehrholdt, der einst die Hartz IV – Proteste begann. Und „Pulse of Europe“- Demonstranten, die das Schicksal der EU nicht mehr den Politikern allein überlassen wollen. Wir treffen die Nürnberger Berufsschüler, die die Abschiebung ihres Klassenkameraden nach Afghanistan verhindern wollen. Aber auch „Revolutions – Romantiker“, die auf einen grundlegenden Umsturz hoffen. Wir begegnen führenden Rechtspopulisten, Angela Merkel und Martin Schulz. Sind zum G 20 – Gipfel in Hamburg. Und erleben die Wahlniederlagen von Geert Wilders und Marine Le Pen live vor dem heimischen Fernseher. Und die neusten „Streiche“ von Donald Trump. So wie Millionen in Deutschland und weltweit, die sich mittels Medien ihr Bild von einer „Zeitenwende“ machen, von der man sagt, dass sie uns alle betreffen wird.

Filmprojekt gefördert von: Business Crime Control (BCC), Haleakala Stiftung in der GLS-Treuhand, Otto- Brenner – Stiftung, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

Veranstalter: attac Tübingen, Heike Hänsel MdB, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg


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